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30.01.2017
Informationen zur Kältemittelprobelmatik bei Neuzulassungen

 

Nach Rücksprache mit dem TÜV konnten wir nähere Informationen zur Kältemittelproblematik in Erfahrung bringen. (Zur Erinnerung: Fahrzeuge mit dem Kältemittel R134a dürfen, gemäß Richtlinie 2006/40/EG, ab dem 01.01.2017 nicht mehr erstmalig zugelassen werden.)

Da aus dem CoC nicht ersichtlich ist, mit welchem Kältemittel die Klimaanlage befüllt ist, lohnt sich ein Blick in den Motorraum. Dort sollte sich ein Aufkleber befinden, auf dem vermerkt ist, welches Kältemittel verwendet wurde. Auch aus den Ausstattungsunterlagen sollte die Information hervorgehen.

Fehlt diese Angabe im Motorraum, gibt auch die EG-Typgenehmigung Auskunft über das Kältemittel. Hierfür bedarf es jedoch einer Recherche über den TÜV, der die entsprechende Nachfrage in seiner Datenbank durchführen kann.

Hierbei sind wir Ihnen gerne behilflich.

Ein Tausch des nunmehr nicht länger zulässigen R134a gegen ein zulässiges Kältemittel ist prinzipiell möglich. Jedoch ist hierfür ein spezielles Equipment erforderlich, für welches Anschaffungskosten von 7.000,00 - 10.000,00 Euro anfallen. Der Tausch in einer Werkstatt dürfte bis zu 150,00 Euro kosten.

In Anbetracht dessen, dass nachvollziehbar ist, mit welchem Kältemittel die Klimaanlage befüllt wurde, raten wir dazu, die Problematik ernst zu nehmen, um negative Auswirkungen zu vermeiden. So könnte zum Beispiel bei der ersten HU auffallen, welches Kältemittel verwendet wurde.

Ist der Tausch des Kältemittels zu aufwendig, ist der einfachste Weg, ein betroffenes Fahrzeug zuzulassen, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen.

Bei Fahrzeugen mit einer EG-Typgenehmigung muss hierfür lediglich nachgewiesen werden, dass sich das Fahrzeug bereits in 2016 in Deutschland befand.

Gerne übernehmen wir für Sie die Beantragung der Ausnahmegenehmigung.

Auch für Fahrzeuge mit einer Einzelgenehmigung (z. B. bei Import aus einem Drittland) können wir Ausnahmegenehmigungen beantragen.

Hierfür reicht die Vorlage eines Gutachtens gemäß § 13 EG-FGV und der Nachweis, dass das Fahrzeug in 2016 erworben wurde und sich bis spätestens Ende März 2017 auf dem Gebiet der Europäischen Union befunden hat.

 


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